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Das Freilichtmuseum auf dem Lagazuoi

Mit seinen Felsnadeln, Türmen und den im Berginneren verborgenen Militärstützpunkten ist der Lagazuoi ein regelrechtes versteinertes Schloß. Während des Ersten Weltkriegs haben die italienischen und die österreichisch-ungarischen Truppen Unterstände und Lager für Soldaten und Waffen in die Felswände gegraben und diesen Berg in eine uneinnehmbare Festung des 20. Jahrhunderts verwandelt.

Heute kann man die restaurierten Stollen, Lauf- und Schützengräben und Artillerie-Stellungen im Freilichtmuseum auf dem Lagazuoi besichtigen und das Kriegsgeschehen  nacherleben.

Das gesamte Museumsareal ist mit Wanderwegen durchzogen. Fast alle Stollen und Schützengräben sind wieder hergestellt und restauriert worden. Trotz der oftmals beachtlichen Neigung sind auch die Stollen gut begehbar.

Es stehen verschiedenartige Besichtigungsstrecken zur Auswahl: Einige sind lang und eher anspruchsvoll, andere leicht und kurz.

Es gibt vier Wege, um den Gipfel des Lagazuoi,
das Herz des Freilichtmuseums, zu erreichen:

 


Giacomo Pompanin

 

  • auf dem Weg der Frontlinie, ein breiter und gut markierter Wanderweg, der entlang der Frontlinie des Lagazuoi während des Großen Krieges verläuft. Es handelt sich um einen einfachen Wanderweg, der für alle geeignet ist

 

  • durch den Minenstollen, der von italienischen Soldaten am Martini-Felsband bis zur Vorkuppe des Kleinen Lagazuoi als Minenstollen ausgehoben wurde und am 20. Juni 1917 explodierte. Dieser Stollen ist das kühnste Tunnel-System, das während des 1. Weltkriegs realisiert wurde. Er ist fast einen Kilometer lang ist und wurde komplett restauriert

Giacomo Pompanin

Stefano Zardini

 

  • auf dem Kaiserjägersteig, ein anspruchsvoller Wanderweg, der gelegentlich ausgesetzt, aber gut mit Drahtseilen abgesichert ist. Während des Ersten Weltkriegs war dieser Steig der Verbindungsweg zwischen dem Talboden und den hochgelegenen Stellungen auf dem Lagazuoi und war für den Transport von Lebensmitteln, Munition und Kriegsausstattung bestimmt. Heute ist der Kaiserjägersteig eingehend restauriert worden und ist durchgehend begehbar.

Die Besichtigungsstrecken des Freilichtmuseums:

Bergauf und bergab wandern>>>

Die Klettersteige >>>

Die Klettergärten >>>

Die Besichtigung des Freilichtmuseums ist kostenlos!

Besucher sollten mit einer Wanderausrüstung, d.h. mit Bergschuhen und angemessener Kleidung ausstatten sein. Für die Besichtigung der Stollen des Lagazuoi sind Reepschnur, Schutzhelm, elektrische Taschenlampe oder Stirnlampe dringend anzuraten.
Infopoint und Ausrüstungsveleih für den Besuch des Freilichtmuseums >>>

Kontakte für geführte Besichtigungen:

mit einem Bergführer
- Guide Alpine Cortina – 0436 868505
- Guide Alpine Badia - 0471 848037
- Guide Alpine Arabba - 333 2261421

mit einem historischen Darsteller in der Uniform eines Tiroler Kaiserjägers des III Regiments mit kompletter Ausstattung
in deutscher Sprache >>>

Am Pass stehen den Besuchern ein großer Parkplatz und ein öffentliches WC zur Verfügung.

Öffnungszeiten: 09:00 – 17:00 Uhr

Höhenunterschied: 650 m

Jahreszeit: Die beste Zeitspanne für die Besichtigung des Freilichtmuseums ist von Mai bis Oktober. Im Winter kann man die Austragungsorte des Dolomitenkriegs auf Skiern auf der Gebirgsjäger-Skitour >>> besichtigen.


Photo by Guido Pompanin

Im Freilichtmuseum des Ersten Weltkriegs veranschaulichen geschichtskundige Führer während geführter Wanderungen das Kriegsgeschehen auf dem Lagazuoi.
Die Führung mit einem Reenactor in der Uniform eines Tiroler Kaiserjägers des III Regiments mit kompletter Ausstattung durch originalgetreu restaurierte Stollen, Lauf- und Schützengräben und Artillerie-St
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